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Warum der Google Reader vom Netz geht


Mit dem Google Reader stellt der Suchmaschinen-Monopolist aus Mountain View einen seiner klassischen Services in diesem Sommer ein und hat dafuer auch ganz rationale Gruende. Gegenueber All Things D packte ein Insider aus und nannte die Beweggruende fuer Googles Entscheidung, den Reader nicht mehr fortzufuehren.
Warum der Google Reader vom Netz geht
Ich weiss ehrlich gar nicht mehr wie lange ich den Google Reader bereits nutze, aber wenn ich mal wieder meine RSS-Abos aufraeume und dort Blogs und Seiten drin finde, die schon gar nicht mehr existieren, dann muss es wohl eine halbe Ewigkeit sein.
Mit kleinen Unterbrechungen (2009 habe ich mal versucht ein halbes Jahr lang nur Twitter als Nachrichtenquelle zu verwenden) war der Google Reader der von mir am haeufigsten genutzte Service im Web. Der Reader war einfach immer irgendwo in einem meiner offenen Browsertabs zu finden und das wird wohl schon seine Gruende gehabt haben.
Jetzt will Google dem Reader also den Saft abdrehen, was nach Angaben von All Things D vor allen Dingen einen mehr als profanen Grund hat: Google Reader erzielt keine Umsaetze! Wenn wir mal ehrlich sind brauchte es fuer diese Aussage nicht wirklich einen  Insider wie Nick Baum (einer der ersten Produktmanager fuer den Reader), der dann auch noch nachlegt und orakelt, dass der Reader bei einer Nutzerzahl von 100 Millionen sicherlich nicht sein oeffentliches Begraebnis erfahren wuerde…
Da wird wohl auch keine Online Petition mehr helfen, die Nummer ist durch.und es heisst sich nach Google Reader Alternativen umzusehen, denn so einfach verkaufen kann man den Service auch nicht. Dazu ist der Reader viel zu stark mit weiteren Google Services verknuepft.
P.S. Was sind eigentlich eure Alternativen zum Google Reader? Ich setze wohl wieder voll auf Feedly
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